Hass-Mail
So reagiert Hofer auf die Mord-Drohung
Vor wenigen Wochen wurde Norbert Hofer (FPÖ) als neuer Infrastruktur-Minister angelobt. Seither hagelt es in den sozialen Medien, aber auch per Mail Hass-Kommentare für den 46-Jährigen. So erreichte den Minister vor wenigen Tagen ein unfassbares Mail. Ein mutmaßlicher ÖBB-Mitarbeiter beschimpft Hofer und seine Partei-Kollegen und wünscht ihnen den Tod.
In dem Mail steht wortwörtlich:
"Schön mal deine Nazikumpels bei der ÖBB installieren.
und ich muss jetzt für Nazis arbeiten. Ihr dreckigen rechten Ratten. Habt ihr schon die Transporte in die Lager geplant?
Der Tag wird kommen, an dem ihr hängen werdet.
Du miese Naziratte. Du Inzestkind"
Volker Höferl, Pressesprecher von Hofer, spricht gegenüber oe24 von einer Mord-Drohung. Der Minister habe das Hass-Mail selbst gelesen und sei entsetzt gewesen, so Höferl weiter.
Reihe von Kommentaren
Es ist laut FPÖ der vorläufige Höhepunkt einer Reihe von Kommentaren, die fernab von sachlicher Kritik sind. Im Standard-Forum sei jüngst unter einem Artikel rund um die bevorstehenden Rochaden bei den ÖBB Folgendes - von "Dina 101" gepostet - zu lesen gewesen sein: „Hofer ist ein dummer, rechtsradikaler Kretin, wenn er morgen von der U-Bahn überfahren werden würde, wär die Welt wieder ein kleines Stückchen besser“. Laut Höferl wurde dieses Posting von den Administratoren des Standard nicht entdeckt. "Erst als wir sie darauf aufmerksam gemacht haben, wurde es gelöscht", echauffiert sich Höferl.
Das Team von Hofer hat das Hass-Mail zu Anzeige gebracht und hofft jetzt, dass der Hass-Poster ausgeforscht werden kann.
Hofer bedankt sich bei Unterstützern
Auf Facebook hat sich Hofer zur Mord-Drohung gegen seine Person zu Wort gemeldet. „Manchmal muss man zu viel an Hass ertragen“, zeigt sich der Infrastrukturminister geschockt. Der FPÖ-Politiker bedankt sich dann aber für die aufmunternden Kommentare von Freunden und Unterstützern. „Dafür an Euch ein großes Dankeschön“
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