Regierung streng bei Nikotinbeutel und Co. Ab 1. April gelten strenge Regeln und neue Steuern.
Ab 1. April greift die Regierung durch bei den Rauch-Alternativen durch. Wie bereits im novellierten Tabakmonopolgesetz beschlossen, gelten ab 1. April ein strenger Jugendschutz, klar definierte Verkaufsstellen und transparente Verkaufswege. Künftig werden Nikotinpouches, E-Zigaretten und Liquids reguliert – von der Einfuhr über den Großhandel bis zum Verkauf.
Verkauf nur noch im Fachhandel erlaubt
Neues Gesetz. Der Verkauf von Nikotinbeutel und E-Liquids erfolgt dann nur mehr im Fachhandel – in Trafiken und E-Liquid-Fachgeschäften. „Mit der Aufnahme von Liquids und Pouches in das Tabakmonopol werden klare Regeln für alle Verkaufsstellen und Abgabewege geschaffen“, heißt es aus dem Finanzheitsministerium zu oe24.
Neue Steuern. „Auch wenn Produkte wie Nikotinbeutel und Liquids keinen Tabak enthalten, bringen sie, auf Grund des teilweisen hohen Nikotingehalts ein erhebliches Suchtpotenzial mit sich“, warnt Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ). Jetzt werden sie auch besteuert und helfen der „Budgetkonsolidierung“.
Regulierung statt Verbot sei der richtige Weg. Denn Erfahrungen würden zeigen, dass Verbote sensible Genusswaren in den Schwarzmarkt drängen. Der neue Rechtsrahmen schaffe klare, durchsetzbare Standards.