SPÖ-Debatte um Frau als Bundespräsident

Fischer-Nachfolge

SPÖ-Debatte um Frau als Bundespräsident

Tirols SP-Chef Mayr sieht es "an der Zeit, eine Frau anzudenken".

In der begonnenen Debatte um den SPÖ-Kandidaten für die nächstjährige Bundespräsidentenwahl bringt Tirols SPÖ-Chef Ingo Mayr den weiblichen Aspekt ins Spiel. Es wäre "an der Zeit für das höchste Amt im Staate eine Frau anzudenken", sagte Mayr. Zu konkreten Namen wollte sich Tirols oberster Roter nicht äußern.

Sympathie zeigte Mayr indes auch für den hoch gehandelten Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ): "Den Rudi Hundstorfer kann ich mir gut vorstellen". Auf die Frage, ob er wie Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) den Sozialminister unterstützen würde, sollte dieser antreten wollen, meinte der Tiroler SPÖ-Vorsitzende: "Das kann ich mir durchaus vorstellen." Mayr betonte, dass es in der SPÖ aber auch andere potenzielle Kandidaten gebe. Hundstorfer selbst hatte zuletzt gemeint, er sage "nicht Nein" zu einem möglichen Antreten.



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