Start zur Plakat-Schlacht

Nationalratswahl

Start zur Plakat-Schlacht

Stronach liebt seine eigenen Plakate. SPÖ setzt auf Faymann. ÖVP baut auf Kinder.

Wer derzeit durch das Land fährt, sieht bereits viele Köpfe von Politikern – zumindest auf Plakaten. Denn die Plakatschlacht für die Nationalratswahl am 29. September ist bereits voll eröffnet worden. Als Erster wurde SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann – ÖSTERREICH berichtete – mit seinem Konterfei und dem Slogan „Sichere Hand“ auf 4.800 Plakaten in ganz Österreich affichiert. Nun folgte Frank Stronach. Der Magna-Gründer wird ebenfalls solo auf großer Fläche hergezeigt. Geschrieben steht dann nur: „Frank – glaubwürdig“.

Stronach verdoppelt jetzt Plakatflächen vor Wahl
Der Magna-Gründer dürfte mit seinen Plakaten zufrieden sein. Laut ÖSTERREICH-Recherche will er kurzfristig die Anzahl der 3.000 gebuchten Flächen erhöhen. Und so werden mehr Plakate mit dem Slogan „Frank – sozial“ in allen neun Bundesländern zu sehen sein.

VP setzt auf Spindelegger mit vielen Kindern
Die ÖVP wird ihren Parteichef auch groß aufhängen – allerdings nicht ganz alleine. Michael Spindelegger wird etwa mit Kindern – um „Familienwerte und Zukunft“ zu signalisieren – präsentiert werden. Im August werden FP-Chef Strache und Grünen-Chefin Glawischnig folgen.

 

Koalition matcht sich um neue Steuern

Während Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (SPÖ) am Donnerstag abermals die Einführung einer Millionärssteuer gefordert hat, holte die ÖVP zum Gegenschlag aus: Generalsekretär Hannes Rauch präsentierte eine Fibel gegen „Faymann-Steuern“, die an alle ÖVP-Funktionäre versandt wird.

In dem 17-seitigen Folder – nach der Fibel gegen Rot-Grün und Vermögenssteuern bereits die dritte ihrer Art – wettert Rauch: „Wir sind der Meinung, diese Stimmungsmache gegen das Eigentum hat System und wir müssen uns dagegen wehren.“ Die SPÖ stempelte das Druckwerk postwendend als „Lügenkampagne“ ab.

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