Heinz-Christian Strache

Rüffel für Hofer & Kickl

Straches Konter: "Die FPÖ ist kein Kindergarten!"

Nach dem gestrigen Parteiausschluss Philippa Straches schießt nun Ehemann HC gegen die FPÖ und greift dabei auch die Parteispitze persönlich an. 

Wien. Nachdem seine Ehefrau aus der FPÖ ausgeschlossen wurde, meldete sich HC Strache mit einem Statement zur Causa auf seinem zweiten Facebook-Account. "Philippa wurde gestern unter fadenscheinigen Gründen aus der Freiheitlichen Partei ausgeschlossen. Ihr einziges Vergehen: Sie ist mir eine loyale Ehefrau und bleibt sich selbst treu", schreibt Strache in dem am Donnerstag veröffentlichten Posting.

Jetzt schlägt Strache zurück

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HC Strache wirft der FPÖ vor, dass "gewisse Herren ein Problem mit Frauen, insbesondere mit starken Frauen" hätten und seine Philippa lieber als "junge Frau und Mutter diskreditieren" würden, als sich mit den eigenen Schwächen zu beschäftigen. Laut Strache sollen zahlreiche Funktionäre der FPÖ versuchen, die Meinungsfreiheit ihrer Mitglieder einzuschränken und vergleicht den Umgang der Partei mit Philippa Strache mit Sippenhaftung. 

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Lieber Norbert, lieber Herbert!

"Wenn Ihr – aus welchem Kalkül auch immer – weiterhin den Konflikt mit mir sucht, macht es doch nicht auf dem Rücken meiner Ehefrau, einer jungen idealistischen Frau und Mutter! Mit dieser Vorgangsweise der inneren Destabilisierung unserer Partei macht Ihr Euch doch nur zu Steigbügelhaltern einer grünen Regierungsbeteiligung. Ich gratuliere zu dieser strategischen Meisterleistung. Diese hilft unserem Land und den Menschen nicht weiter" - mit diesen Worten wendet sich Heinz Christian Strache an seine ehemaligen Parteikollegen Norbert Hofer und Herbert Kickl.

Strache hätte den Fehler gemacht, für seine Fehltritte selbst eingestanden zu sein: "Ich kann mich vom Geschehenen nicht häuten, ich kann wie jeder Mensch nur aus der Erfahrung lernen. Aber wie steht auch schon geschrieben: Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Es wurden mir und meiner Familie nun genügend Steine nachgeworfen, es reicht!" – Strache hat nun genug von den Vorwürfen und dem Umgang der Partei mit seiner Frau. "Mit dieser Strategie gewinnt ihr keine Wahlen, mit ungerechtfertigten Ausschlüssen gewinnt ihr das Vertrauen unserer Landsleute nicht zurück."

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"Meine Partei ist kein Kindergarten!"

Strache schließt mit einem Appell an die Freiheitlichen ab: "Also reißt Euch endlich zusammen, redet wieder miteinander, lebt wieder Zusammenhalt und Gemeinschaft, lasst die Intrigen links liegen und setzt mit Mut, Einsatz und Liebe für unsere Heimat einen erfolgreichen Weg fort!"

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