Markus Gudenus

Todesstrafe für Zug-Killer

FPÖ distanziert sich von Gudenus

Nach einem Kommentar über den Frankfurter Bahnhof-Killer von Gudenus, geht die FPÖ Wien auf Abstand.

Nach der Horror-Tat am Hauptbahnhof in Frankfurt, bei der ein Mann aus Eritrea eine Mutter und ihren Sohn vor einen einfahrenden ICE stieß und der Bub dabei starb, entbrannten heftige Diskussionen in den sozialen Netzwerken um die Sicherheit an Bahnhöfen, aber auch um ein mögliches Strafmaß bei Verurteilung. Der Blog "FPÖ Fails" beobachtete eine Debatte auf Facebook ganz besonders. Die FPÖ-Landtagsabgeordnete in Niederösterreich, Vesna Schuster, postete einen Artikel zum Mord an dem 8-jährigen Buben in Frankfurt. Darunter soll es, laut Blog, viele Kommentare wie "Folter, Aufräumen und sehen die neonazistische Verschwörungstheorie des 'Hooton-Plan' dahinter" geben.  

Dann sorgt Bezirksrat Markus Gudenus, Bruder vom ehemaligen FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus, von der FPÖ Wieden mit seinem Kommentar für einen Skandal: "Die Todesstrafe wäre hier absolut angemessen!", schreibt er zu den tragischen Vorfällen in Frankfurt. "Die Todesstrafe darf in einer zivilisierten Gesellschaft nie wieder Teil der Rechtssprechung sein", kontert "FPÖ Fails".

Todesstrafe: FPÖ distanziert sich von Gudenus

Und auch die eigene Partei von Gudenus distanziert sich am Abend in einer Aussendung von seinem Kommentar. „Das Facebook-Posting des Wiener Bezirksrats Markus Gudenus stellt dessen Privatmeinung dar und entspricht nicht der Parteilinie“, erklärt der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, Michael Stumpf. Er hält fest, dass "die FPÖ die Todesstrafe entschieden ablehnt".



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