46 % für Neuwahl: Türkis-Grün am

Umfrage: Kurz verliert, bleibt aber klare Nr.1

Umfrage: Kurz verliert, bleibt aber klare Nr.1
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Schon fast jeder Zweite ist für Neuwahlen – die Sebastian Kurz wohl gewinnen würde.
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Wien. Keine leichten Tage für den ÖVP-Chef: Ermittlungen wegen des Verdachts auf Falschaussage, mahnende Worte des Präsidenten und Koalitionsdauerquerelen mit den Grünen. Trotzdem: Wären heute Neuwahlen, die Kurz-ÖVP würde sie laut ÖSTERREICH-Umfrage gewinnen (Research ­Affairs, 1.000 Online-Interviews vom 18. bis 20. Mai, maximale Schwankung 3,2 %).

 Neuwahlen. Die Überraschung vorweg: Schon fast jeder Zweite (46 %) ist tatsächlich für Neuwahlen. Und das, obwohl die ­Österreicher traditionell ­Urnengänge nie vorziehen wollen. Aber: Die Wähler von ÖVP und Grünen sind klarerweise von Neuwahlen nicht so begeistert.

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■ Sonntagsfrage. Ermittlungen oder nicht – die ÖVP ginge mit 34 % als Erste durchs Ziel (–1 % zur Vorwoche). Nur: 2019 hatte Kurz noch 37,5 % – und zusammen mit den schwachen Grünen (11 %) hätte er auch keine Mehrheit mehr. Sein Vorteil: Weder Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) noch Norbert Hofer (FPÖ) konnten sich als glaubhafte Kanzleralternativen positionieren. Richtig zulegen können nur die Neos.

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 Koalitionen. Und nach einer Wahl? Die türkis-grüne Koalition bleibt allerdings die beliebteste; 26 % wollen sie – dahinter liegen die unrealistische SPÖ-Grüne-Neos-Variante und Türkis-Rot.

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 Rücktritt? Doch was, wenn es tatsächlich zu einer Anklage gegen Kurz kommen sollte? In diesem Fall wäre eine knappe Mehrheit von 53 % für den Rücktritt des Kanzlers, 47 % sind dagegen. Allerdings: Im Fall von Neuwahlen könnte Kurz diese 47 % durchaus als Potenzial sehen, sie wollen ja, dass er im Amt bleibt.

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■ Komplott? 55 % glauben, dass Kurz im U-Ausschuss „vorsätzlich falsch ausgesagt hat“. Und nur 45 % sehen ihn als Opfer der Justiz.

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