Umfrage zur Wien-Wahl: Strache mischt die FPÖ auf

Schon Gleichstand bei Direktwahl

Umfrage zur Wien-Wahl: Strache mischt die FPÖ auf

Die Kandidatur-Ansage von HC Strache sorgt für einen Umfrageschock bei der FPÖ.

Die ÖSTERREICH-Umfrage von Research Affairs (400 Online-Interviews von 24. bis 28. Februar, max. Schwankungsbreite +/–5 Prozent) schlägt bei der Wiener FP wie eine Bombe ein:

Sonntagsfrage

Bei der Sonntagsfrage holt HC Strache im Vergleich zur Umfrage vom 12. Jänner mächtig auf – plus zwei Prozentpunkte und sieben Prozent, die FPÖ verliert weiter und landet nur noch bei elf Prozent.

Auch bei der Sonntagsfrage holt Strache Monat für Monat auf – im Vorjahr lag er zunächst bei vier, im Jänner bei fünf und mittlerweile liegt er bei sieben Prozent.

Direktwahl

Die wahre Dramatik: Direkt wählen würden je 8 % HC Strache und Dominik Nepp – Strache holte mit plus zwei Punkten den stagnierenden Chef der „FPÖ alt“ ein.

Bei der Wählbarkeit punktet Strache im SP-Wählerteich kaum (5  %). Bei den FP-Wählern erreicht er aber jeden Dritten (32 %). Jeder 3. Wiener und jeder 4. FP-Wähler sieht Strache als besseren Vertreter der FPÖ.

Bei der Frage, wen die Wiener direkt zum Bürgermeister wählen würden, steht es mittlerweile 8 zu 8 Prozent. Strache holte binnen eines Monats zwei Prozentpunkte auf Nepp auf.

Einziger kleiner Trost für Nepp: Die FP hat erst Ende der Vorwoche ihre Kampagne gestartet. Und auch die Staatsanwälte werden noch ein Wort mitreden – in Sachen Ibiza droht Strache wohl noch viel Ungemach …

Wer vertritt FPÖ am besten?

Selbst bei der Frage, wer die FP-Interessen in Wien am besten vertritt, ­gesteht ein Drittel dies Strache zu. Selbst bei treuen FP-Fans sind es noch stolze 26 Prozent.

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