Wirbel um Kickl-Geste im Nationalrat

Aufregung um Video

Wirbel um Kickl-Geste im Nationalrat

Bei der Nationalratssitzung zur BVT-Affäre ging es heiß her.

Bei der mittlerweile dritten Sondersitzung zur BVT-Affäre ging es am Freitag wenig zimperlich zu. Die SPÖ warf Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) vor, "Drahtzieher" der umstrittenen Razzia beim Verfassungsschutz zu sein. Dieser tat die Opposition wiederum als "Verschwörungstheoretiker" ab.

Kickl reagierte auf die Vorwürfe angriffslustig. Einige hier hätten "den Unterschied zwischen Opposition und Inquisition noch nicht ganz verinnerlicht", startete auch Kickl gleich einmal deftig in die Beantwortung der "Dringlichen". Es handle sich um einen Kriminalfall im BVT, und wenn die Opposition nun einen politisch Verantwortlichen suche, dann lediglich dafür, dass es eine "rechtsstaatlich korrekte Vorgangsweise" gegeben habe - "na da bin ich gerne dafür verantwortlich, das ist ein schönes Kompliment", meinte Kickl.

Für Wirbel sorgte auch die Mimik und Gestik des Innenministers. Während die Abgeordneten sprachen, gähnte Kickl demonstrativ oder imitierte sogar einen Affen.

 

Vor allem in den sozialen Medien zeigten sich viele User empört über das Verhalten des Innenministers. Dabei wurde Kickl auch zum Rücktritt aufgefordert.

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