Wirbel um NATO-Panzer in Österreich

550 Militärfahrzeuge

Wirbel um NATO-Panzer in Österreich

Truppenverbände rollen durchs Land - FPÖ strikt dagegen.

Österreich ist seit 1995 fester Partner der NATO, aber weiterhin neu­tral. Deshalb missfällt manchem, was sich ab 10. Juni auf unseren Straßen und Schienen abspielen wird. Per Bahn werden amerikanische und britische Panzer, über Land 550 Militärfahrzeuge mit 1.100 Soldaten durch Österreich rollen. Sie sind auf dem Weg zur Übung „Saber-Guardian 17“ in Rumänien und Bulgarien.

Die Truppenteile kommen über die Grenze bei Suben (OÖ) ins Land, nehmen dann Routen über die A8, A25, A1, S1 und A4 in Richtung Grenzübergang Nickelsdorf. Und auch wenn sich Österreich verpflichtet hat, NATO-Truppen über eigenes Territorium passieren zu lassen, stößt dies vor allem der FPÖ sauer auf: „Wie kann es sein, dass NATO-Streitkräfte durch unser Land rollen, als wären sie hier zu Hause? Das ist weder ein humanitärer noch ein UN-Einsatz. Es geht um eine Provokation Russlands und führt unsere Neutralität ad absurdum“, sagte FP-Chef HC Strache.



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