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Wird Ludwig der neue SPÖ-Chef? Und Doris Bures Bürgermeisterin?

Michael Ludwig
© apa
Tatsächlich wird der Druck auf Michael Ludwig, endlich die Bundes-Partei zu übernehmen und sie ähnlich erfolgreich wie die Wiener SPÖ zu führen, immer stärker.
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Hinter den Kulissen der SPÖ verstärkt sich derzeit ein Gerücht, das eine politische Bombe wäre: Laut Insidern sind die Weichen auf eine Ablöse von Parteichefin Pamela Rendi-
Wagner gestellt …

… wenn, ja wenn der Wiener SPÖ-Chef und Bürgermeister Michael Ludwig dem immer stärker werdenden Drängen seiner Partei-Granden und vieler „SPÖ-Weisen“ nachgibt und sich tatsächlich bereit erklärt, die Führung der SPÖ und damit auch die Spitzenkandidatur für die nächste Nationalratswahl zu übernehmen.

Tatsächlich wird der Druck auf Michael Ludwig, endlich die Bundes-Partei zu übernehmen und sie ähnlich erfolgreich wie die Wiener SPÖ zu führen, immer stärker.

Die Gründe dafür sind gleich mehrfacher Natur:

  • Die SPÖ braucht dringend einen starken Mann oder eine wirklich starke Frau an der Spitze, der/die die völlig zerstrittene Partei wieder einen kann. Pamela Rendi-Wagner ist nach ihrem desaströsen Wahl-Ergebnis vom letzten Parteitag viel zu angeschlagen, um das zu schaffen.
  • Die SPÖ braucht dringend jemand an der Spitze, der wieder die wahren Anliegen der WählerInnen vertritt und der wieder eine Politik für die breite Mitte, und nicht für Bobo-Zielgruppen macht.
  • Und die SPÖ braucht rasch einen Spitzenkandidaten, der eine drohende Neuwahl tatsächlich gewinnen kann anstatt sich – wie Rendi-Wagner – vor Neuwahlen zu fürchten.

Michael Ludwig ist derzeit im absoluten Umfrage-Hoch – er hat in Wien von der Pandemie-Bekämpfung bis zu seinen Sozial- und Schul-Offensiven alles richtig gemacht. Es gibt derzeit in Österreich keinen anderen Spitzenpolitiker mit seinen Popularitätswerten. Ludwig würde sowohl ein Duell gegen „Alt-Kanzler“ Sebastian Kurz als auch jenes gegen „Neu-Kanzler“ Schallenberg klar gewinnen. In der gesamten ÖVP gibt es niemanden, der gegen Ludwig eine Chance hätte. Und auch für FPÖ-Chef Kickl würde es gegen Ludwig schwierig werden, mit seinen Anti-Impf- und Anti-Corona-Themen zu punkten.

Während Ludwig lange jeden Gedanken an den Bundesvorsitz und eine Kanzler-Kandidatur brüsk von sich gewiesen hat, lässt er sich in den letzten Wochen – so Insider – zunehmend erweichen.

Bestes Zeichen: Einer der klügsten SPÖ-Insider, Hannes Androsch, hat den „Wunsch nach einem Kanzler-Kandidaten Ludwig“ Donnerstag in FELLNER! LIVE erstmals als „Versuchsballon“ gestartet. Androsch, der immer nur spricht, wenn er seine Worte vorher auch abgeklärt hat, sagte wörtlich: Die SPÖ sollte jetzt offensiv für Neuwahlen im Frühjahr eintreten. Sie hätte mit Michael Ludwig die „his­torische Chance“ für einen Machtwechsel an der Spitze der Republik und für eine SPÖ-geführte Regierung.

Androsch dürfte hier für eine immer stärker werdende „Granden-Fraktion“ in der SPÖ sprechen, zu der offenbar ganz unterschiedliche SPÖ- Fraktionen (von Doskozil bis Vranitzky, von Kaiser bis Faymann) zählen.

Ludwig soll – so hört man – für eine Spitzenkandidatur und die Übernahme des SPÖ-Vorsitzes bereit sein, wenn er bei der Auswahl seines Teams völlig freie Hand erhält. Eine Bedingung von ihm wäre: Dass sein Finanz-Stadtrat Peter Hanke als Finanzminister in die neue Regierung wechselt.

Auch die Nachfolge als Wiener Bürgermeister soll hinter den Kulissen geregelt sein: Nationalrats-Präsidentin Doris Bures soll antreten. Damit würde – Ludwigs Wunsch entsprechend – erstmals eine Frau Wiener Bürgermeisterin.

Für Doris Bures ist das Wiener Rathaus seit Ewigkeiten der Traumjob. Sie gilt wie Ludwig als absolute Integrationsfigur mit hohen Popularitätswerten. Mit Ludwig, Hanke und Bures wäre die SPÖ völlig neu aufgestellt und bereit für die Übernahme des Kanzleramts.

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