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Neue Coronavirus-Studie

Worst-Case-Szenario für USA: 1,7 Millionen Tote

Vier spezielle Szenarien für die aktuelle Coronavirus-Krise haben nun Virologen für die USA kalkuliert: Im negativsten Fall müsste mit 200.000 bis 1,7 Millionen Todesopfern gerechnet werden.

Wie viele Menschen werden sterben? Wie viele werden infiziert, wie viele benötigen eine umfassende Spitalsbehandlung? Diese Fragen versuchte jetzt das U.S. Centers for Disease Control and Prevention gemeinsam mit internationalen Experten zu beantworten. Einer der Autoren der Studie, Matthew Biggerstaff, bestätigte jetzt: Es gebe vier mögliche Szenarien, wie das Virus durch die Bevölkerung verteilt werden könnte.

© APA/AFP/MANDEL NGAN
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In den für die US-Bürger ungünstigsten Möglichkeiten könnten zwischen 160 bis 214 Millionen Menschen infiziert werden. Das könnte über eine Dauer von einem Monat bis zu einem Jahr passieren. Dabei könnten zwischen 200.000 und 1,7 Millionen US-Bürger sterben. Interessant auch für europäische Mediziner: Die US-Experten rechnen damit, dass 2,4 Millionen Menschen in den Spitälern behandelt werden müssen.

Das Experten-Team macht aber auch Hoffnung: Sollten die Menschen "ihr Verhalten grundlegend ändern", seien wesentlich bessere Ergebnisse möglich. Dr. Carter Mecher, einer der Berater im US-Gesundheitsministerium: "Ein kleines Feuer auf dem Küchenherd kann jeder mit einem Feuerlöscher löschen. Wenn dann die ganze Küche brennt, nutzt der Feuerlöscher vermutlich nicht mehr."



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