Rechte Abtreibungs- Demo legte City lahm

Mega-Polizeiaufgebot

Rechte Abtreibungs- Demo legte City lahm

Nichts ging mehr: 400 Demonstranten brachten den Verkehr am Ring zum Stillstand.

Wien. Da staunten Passanten am Einkaufssamstag nicht schlecht: Die Wiener Innenstadt war Samstagmittag nämlich Austragungsort gleich mehrerer Demos. Nicht nur Aktivisten der Anti-Abtreibungsdemo namens „Marsch für Leben“ (mit ultrakonservativen Katholiken und rechtsextremen Identitären in ihren Reihen) marschierten quer durch den 1. Bezirk.

Auch eine Gegen-Demo gegen (!) die Anti-Schwangerschaftsabbruch-Demo schritt über die Kärntner Straße. Und auch eine Anti-Kurz-Demo sorgte weniger für Aufsehen als für ein zusätzliches Verkehrs-Chaos.

Route. Ausgangspunkt des „Marsch des Lebens“ war der Stephansplatz. Dann ging es weiter über den Kohlmarkt zum Graben, auf den Ring und wieder retour. Angeblich wurde auch der rechtsextreme Holocaustleugner Gottfried Küssel auf der Demo gesichtet.

Parolen. Auf der „Bühne“ vulgo Straßenblockade der Antifa skandierten Kids „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“. Auf der Kärntner Straße wurde eine Sitzblockade gegen die Rechten abgehalten.

Polizei. An den Demos und dem Marsch nahmen laut Polizeisprecher insgesamt ungefähr 400 Demonstranten teil. Die Exekutive war mit einem Großaufgebot vor Ort. Obwohl linke Gruppierungen Blockierungen angekündigt hatten und die Stimmung aufgeheizt war, gelang es, beide Gruppierungen auseinanderzuhalten.

Flucht. Am Schluss versammelte sich eine circa drei Schulklassen starke ganz in Schwarz vermummte Gruppe der Antifa bei der Staatsoper und blockierte den gesamten Ring. Als die Polizeihunde zu bellen begannen, liefen die anfangs noch Parolen brüllenden Aktivisten schließlich davon ...
 

© oe24
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