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Gen-Reis

Rewe entfernte alle US-Reis-Produkte aus Regalen

Nach dem Bekanntwerden von Gen-Reis in Österreich hat die Rewe-Gruppe Austria, also Billa, Merkur und Sutterlüty, die betroffenen Produkte aus dem Sortiment entfernt und eine Verkaufssperre veranlasst.

Eine Charge des US-amerikanischen Langkornreises des Lieferanten "Van Sillevoldt" sowie der Quality First Langkorn-Wildreis-Mischung des Lieferanten "Transimpex" waren gemäß aktueller Proben des Gesundheitsministeriums nicht gentechnikfrei, teilte Rewe in einer Aussendung mit.

Schriftliche Bestätigungen
Seitens der Rewe Gruppe Austria habe man sich bereits vor drei Jahren dazu deklariert, ausschließlich gentechnikfreie Produkte im Sortiment zu führen und alle Lieferanten angewiesen, dass ihre Produkte dieser Vorgabe entsprechen müssen. Von "Transimpex", dem Lieferanten der Quality First Reisprodukte, lägen Rewe zusätzlich schriftliche Bestätigungen vor, dass die US-Produkte beim Import GVO-frei getestet worden sind.

Rechtliche Schritte vorbehalten
Die Rewe Qualitätssicherung hatte bereits am 14. September Untersuchungen von allen US-Langkornreisen und vorbeugend auch stichprobenartig weitere Langkorn-Reise (z.B. aus dem asiatischen Raum) bei der Lebensmittelversuchsanstalt in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sind aber noch ausständig. Rewe behält sich gegenüber seinen Lieferanten jedenfalls vor, die Angelegenheit einer rechtlichen Prüfung zu unterziehen.

"Wir führen deshalb seit heute Mittag vorbeugend in all unseren Handelsfirmen keinen einzigen Reis aus den USA mehr", betonte Rewe-Sprecherin Corinna Tinkler am Mittwoch. Die beiden positiv getesteten Produkte seien nach Angaben des Gesundheitsministeriums nicht eindeutig als gesundheitsschädigend einzustufen.

Inwieweit gentechnisch veränderte Lebensmittel gesundheitsschädigend wirken, ist nicht eindeutig geklärt.

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