Pendler sollten heute mehr Zeit einplanen: Orkanartige Sturmböen sorgen für Streckenunterbrechungen und Zugausfälle. Ein Überblick über die aktuellen ÖBB-Sperren:
In Niederösterreich hat es am Dienstag vorerst etwa 300 sturmbedingte Feuerwehreinsätze gegeben. 850 Einsatzkräfte waren ausgerückt, teilte Franz Resperger vom Landeskommando mit. Hotspots waren die Bezirke Baden, Mödling, Korneuburg und St. Pölten. Es kam zu zahlreichen Stromausfällen, am frühen Nachmittag waren davon noch knapp 1.000 Haushalte betroffen. Behinderungen gab es am Vormittag auf der Mariazellerbahn. Laut NÖVOG-Sprecherin Katharina Heider-Fischer waren Bäume wegen des Sturms umgeknickt und in die Oberleitung gestürzt. Mehrere Züge auf der Verbindung St. Pölten - Mariazell wurden im Schienenersatzverkehr geführt. Ab dem frühen Nachmittag war wieder Normalbetrieb vorgesehen. Die ÖBB wiesen auf ihrer Website darauf hin, dass es aufgrund des starken Windes in ganz Österreich "immer wieder zu Streckenunterbrechungen wegen umgestürzter Bäume oder anderer Gegenstände im Gleisbereich" kommen könne.
Diese Zug-Strecken sind aktuell gesperrt
Die Strecke zwischen Mixnitz-Bärenschützklamm und Frohnleiten ist bis voraussichtlich 20 Uhr gesperrt, wie die ÖBB auf ihrem Twitter-Account schreiben.
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— ÖBB (@unsereOEBB) February 4, 2020
Der Schaden durch die Bäume im Gleis ist größer als erwartet. Die Streckenunterbrechung zwischen Mixnitz-Bärenschützklamm und Frohnleiten wurde aufgrund der Reparaturarbeiten nach den Unwetterschäden auf 20 Uhr verlängert. #ÖBBStreckeninfo
Gute Nachrichten von der Strecke zwischen Stainach-Irdning und Öblarn - diese ist wieder frei.
+++UPDATE+++
— ÖBB (@unsereOEBB) February 4, 2020
Die Strecke zwischen Stainach-Irdning und Öblarn ist wieder frei. Wir wünschen euch eine gute Fahrt! ???? #ÖBBStreckeninfo
Sturm, Regenschauer und Schnee - das beschert uns die Kaltfront, die derzeit ganz Österreich im Griff hat. Auf den Bergen sind orkanartige Sturmböen bis zu 160 km/h möglich, in den Tälern werden Höchstwerte um 120 km/h gemessen. Darunter leidet auch der öffentliche Verkehr - die ÖBB hat bereits einige Zugstrecken unterbrochen.