Nach Costa-Unglück

Österreicher fliegen auf Insel Giglio

Österreicher fliegen auf Insel Giglio
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Urlaub in Italien: Österreicher helfen der Insel Giglio wieder auf die Beine.
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Österreichische Urlauber helfen dem Tourismus auf der Insel Giglio wieder auf die Beine. Fast vier Monate nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia mit 30 Toten - zwei Personen werden weiterhin vermisst - kämpft die kleine Insel im toskanischen Archipel um einen Neubeginn und rüstet sich für die Sommersaison. Zwar liegt das 300 Meter lange Wrack nahezu unverändert vor der Insel, doch die Gefahr einer Ölpest ist gebannt und noch bis Ende Mai sollen die Arbeiten für das Abschleppen des Schiffs beginnen. Mit dem schönen Wetter strömen jetzt auch die Touristen wieder auf die Insel, viele davon aus Österreich.

Geheimtipp

Mehrere Österreicher haben bereits Ferienwohnungen auf der Insel gebucht. "Giglio ist kein Ziel für den Massentourismus, eher ein Geheimtipp. Bei österreichischen Tauchern ist die Insel besonders beliebt", sagte die Wienerin Gertraud Land Schildberger, Inhaberin der Immobiliengesellschaft Brandaglia, die auf Giglio Ferienwohnungen vermietet und verkauft. Seit fast 50 Jahren arbeitet und lebt die Maklerin auf der Insel.

"Die große Angst ist vorbei. Anfangs befürchteten wir hier alle eine Ölpest. Die Sorge, dass Treibstoff aus dem Wrack fließen würde, war groß. Doch jetzt ist das Meer absolut rein. Die niederländische Gesellschaft, die das Öl aus dem Schiff gepumpt hat, hat tolle Arbeit geleistet", sagte Land Schildberger im Gespräch mit der APA. Sie hofft nun, dass die Costa Concordia so schnell wie möglich abgeschleppt wird, dies könnte jedoch ein Jahr dauern.

Zauberhaftes Italien


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