Österreichs Speed-Damen greifen bei den Olympischen Spielen 2026 nach dem nächsten Edelmetall. In Cortina d'Ampezzo soll am Donnerstag die beeindruckende Medaillen-Serie im Super-G halten.
Die rot-weiß-roten Ski-Asse Cornelia Hütter, Ariane Rädler, Nina Ortlieb und Mirjam Puchner bilden das ÖOC-Aufgebot für die Entscheidung am Donnerstag (11:30/live ORF 1 & Sport24-Liveticker). Damit setzt der ÖSV auf das bewährte Speed-Quartett der bisherigen Bewerbe, während Julia Scheib für den Riesentorlauf schont.
Tradition verpflichtet auf der Tofana
Seit zwei Jahrzehnten glänzt Österreich bei Olympia im Super-G mit einer Medaille pro Auflage. Namen wie Michaela Dorfmeister (2006), Andrea Fischbacher (2010) und Anna Veith (2014) stehen für goldenen Erfolg. Ariane Rädler, die bereits Gold in der Teamkombi bejubelte, geht voller Selbstvertrauen in ihre Paradedisziplin.
Rädler setzt auf den Mittelteil
Besonders der mittlere Streckenabschnitt der Tofana kommt Rädler entgegen, wie sie nach der Abfahrt bestätigte. Zuletzt fuhr die Vorarlbergerin in Crans-Montana auf den siebenten Platz. Das Feld der Favoritinnen ist mit Alice Robinson, Sofia Goggia, Emma Aicher und Malorie Blanc allerdings extrem stark besetzt.
Hütter kämpft gegen das Trauma
Cornelia Hütter (33) will nach den Plätzen vier in der Abfahrt und fünf in der Teamkombi endlich ihr erstes olympisches Edelmetall. Trotz der Enttäuschungen setzt sie auf ihr Top-Material und ihren Servicemann, den sie sich mit Rädler teilt. Sie wolle mit Freude fahren und alles als Draufgabe sehen.
Angriffslust im ÖOC-Lager
- Nina Ortlieb setzt auf Selbstvertrauen im Gelände
- Mirjam Puchner will nach Silber 2022 voll angreifen
- Ariane Rädler hat bereits Teamkombi-Gold in der Tasche
Die Salzburgerin Puchner hat mit der Strecke in Cortina zwar noch keine große Liebe geschlossen, sieht ihre Chance aber im bedingungslosen Angriff.