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Wildtiere-Ausbeutung als Touristen-Attraktion

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Elefantenreiten, Tiger-Selfies, Wolf und Bär bei Mittelalterfest: Wildtiertourismus in Deutschland, Spanien, Frankreich und Tschechien. Vier Pfoten zeigt Wildtier-Ausbeutung mitten in Europa auf.

Der skrupellose Missbrauch von Wildtieren zu Unterhaltungszwecken findet nicht nur in Asien, sondern auch mitten in Europa statt. Das belegen aktuelle Recherchen von Vier Pfoten. Der Organisation zugespieltes Material zeigt legale Touristenattraktionen in Deutschland, Spanien, Frankreich und Tschechien, die zum Teil vom Aussterben bedrohte Tiere ausstellen. Auf den Aufnahmen ist beispielsweise zu sehen, wie Elefanten, Wölfe und Bären bizarre Kunststücke vorführen müssen oder Besucher mit einem aggressiven Tiger Gassi gehen. Vier Pfoten fordert die betroffenen Länder auf, Wildtiere endgültig aus der Unterhaltungsindustrie zu verbannen. Touristen werden dazu aufgerufen, derartige Attraktionen zu meiden und an Vier Pfoten zu melden.

Die Recherchen von Vier Pfoten in Zirkussen, Zoos und auf Veranstaltungen in Deutschland, Spanien, Frankreich und Tschechien zeichnen ein alarmierendes Bild. Die Tiere in den besuchten Attraktionen werden unter nicht-artgemäßen Bedingungen gehalten und gezwungen, Tricks vorzuführen, die ihren natürlichen Instinkten widersprechen. Um ein Wildtier zu solch einem Verhalten zu bringen, muss sein Wille erstmal gebrochen werden. Das ist oft nur durch die frühe Trennung von der Mutter und durch gewaltsames Training möglich.

Unterstützen Sie Vier Pfoten im Kampf gegen die Ausbeutung von Wildtieren als Touristen-Attraktionen! Hier alle Infos sowie eine Petition gegen eine derartige Ausbeutung!

Unsere Tiere - Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 15. September 2019, können Sie hier in voller Länge sehen.

Nächste Ausgabe von Unsere Tiere: 22. September, 18:30 Uhr.

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