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Drogenkrieg tobt

43 Tote nach Schießereien in Mexiko

28 Häftlinge und 12 Polizisten wurden an nur einem Tag ermordet.

43 Menschen sind am Montag in Mexiko getötet worden, darunter 28 Häftlinge eines Gefängnisses bei Kämpfen rivalisierender Banden. An den Auseinandersetzungen in der Haftanstalt der Stadt Mazatlan im Nordwesten war die berüchtigte Bande von Kartellchef Joaquin Guzman, alias "El Chapo", beteiligt, teilte die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Sinaloa mit. Guzman ist der von den USA meistgesuchte Drogenboss in Mexiko.

In der Stadt Zitacuaro im Westen Mexikos wurden zwölf Polizisten in einem Hinterhalt erschossen. Die Beamten waren auf dem Weg in die Hauptstadt Mexiko-City, als sie angegriffen wurden, berichtete das Ministerium für öffentliche Sicherheit im Bundesstaat Michoacan. Auch mehrere der Angreifer wurden demnach getötet, die Armee habe die Verfolgung der übrigen aufgenommen. Die Polizei stellte zunächst keinen Zusammenhang mit Drogenkriminalität her.

In Mexiko tobt ein Krieg rivalisierender Drogenbanden um Schmuggelrouten in die USA. Obwohl im ganzen Land 50.000 Soldaten im Einsatz sind, wurden bei den Kämpfen in den vergangenen dreieinhalb Jahren fast 23.000 Menschen getötet.

12 Polizisten aus Hinterhalt erschossen
In der Stadt Zitacuaro im Westen Mexikos wurden zwölf Polizisten in einem Hinterhalt erschossen. Die Beamten waren auf dem Weg in die Hauptstadt Mexiko-City, als sie angegriffen wurden, berichtete das Ministerium für öffentliche Sicherheit im Bundesstaat Michoacan. Auch mehrere der Angreifer wurden demnach getötet, die Armee habe die Verfolgung der übrigen aufgenommen. Die Polizei stellte zunächst keinen Zusammenhang mit Drogenkriminalität her.

In Mexiko tobt ein Krieg rivalisierender Drogenbanden um Schmuggelrouten in die USA. Obwohl im ganzen Land 50.000 Soldaten im Einsatz sind, wurden bei den Kämpfen in den vergangenen dreieinhalb Jahren fast 23.000 Menschen getötet.

Zetas - gewaltbereit und gefährlich
Die Zetas wurden von ehemaligen Drogenbekämpfern der Polizei und des Militärs gegründet, die sich seither ihrerseits am Drogenschmuggel beteiligen. Sie gelten als besonders gewaltbereit und gefährlich. Seit Präsident Felipe Calderón Ende 2006 den Einsatz der Streitkräfte gegen die immer mächtigeren Drogenkartelle befahl, sind mehr als 23 000 Menschen dem Konflikt zum Opfer gefallen.

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