Routine-Untersuchung

450-Kilo-Eisbär 'Hudson' in US-Zoo im CT-Scanner

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Der mehr als 450 Kilo schwere Eisbär "Hudson" wurde in einem CT-Scanner untersucht.

Einen mehr als 450 Kilogramm schweren Eisbären haben amerikanische Tierärzte in einen Computertomografen gelegt und gescannt. Chicagos Zoologische Gesellschaft teilte mit, der zwölfjährige "Hudson" sei in dieser Woche einer Routineuntersuchung unterzogen worden. Möglich sei das durch die Anschaffung eines neuen Tisches für den Computertomografen (CT) geworden.
 
Der alte Tisch habe nur Tiere mit einem Gewicht von maximal 300 Kilo tragen können - also deutlich weniger als "Hudson". Auf dem neuen Tisch im Brookfield-Zoo bei Chicago könnten dagegen Tiere mit einem Gewicht von bis zu rund 1.000 Kilo untersucht werden.
 
Der Tierarzt Michael Adkesson sagte der Mitteilung zufolge: "Damit können wir die Gelenke, die inneren Organe und die Gesundheit von 'Hudson' beurteilen." Die Zoologische Gesellschaft teilte mit, dem Tier sei bei der Routineuntersuchung auch Samen entnommen worden. Da die Zukunft wilder Eisbären immer mehr durch Klimawandel und den Rückgang des arktischen Eises gefährdet sei, müsse man alles tun, um das Überleben der Art zu gewährleisten.
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