Acht brennende Autos sollten Geldtransporter stoppen

Spektakulärer Überfall

Acht brennende Autos sollten Geldtransporter stoppen

Spektakulärer Angriff von einem Dutzend Räubern auf der Autobahn Mailand-Bologna.

Mailand. Ein filmreifer Überfall auf einen Geldtransporter hat am späten Dienstagabend für chaotische Zustände auf der Autobahn A1 zwischen Mailand und Bologna nahe der lombardischen Stadt Lodi gesorgt. Etwa zehn Schwerbewaffnete streuten Nägel auf die Autobahn und zündeten sieben Autos und einen Lkw an, um eine Barrikade zu schaffen und den Geldtransporter zu stoppen.

Auf beiden Fahrtrichtungen wurden die Kfz in Brand gesteckt, berichtete die Polizei. Der Plan der Kriminellen ging jedoch nicht auf, da der Fahrer des Geldtransporters auf einen Rastplatz ausweichen und Hilfe rufen konnte. Niemand wurde verletzt. Die Polizei musste stundenlang die Autobahn sperren. Die Ermittler versuchen, mithilfe der Videoüberwachungsanlagen entlang der Strecke die Kriminellen zu identifizieren.

Es war nicht der erste Fall dieser Art, der sich in Lodi ereignete. Schon im November 2014 hatte eine Bande mit einer Flammenbarriere auf der Autobahn versucht, einen Geldtransport mit fünf Millionen Euro aufzuhalten. Auch in diesem Fall konnte der Fahrer entkommen.

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