Opposition wird ermordet

Assad räuchert Homs aus

Syrien
© APA/EPA

Großoffensive gegen Opposition.
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Panzer und Feuer gegen die Protesthochburg Homs, Raketen gegen die Stadt Hama, Razzien in Damaskus: Das Regime von Diktator Bashar al-Assad hat am Mittwoch erstmals eine landesweite Offensive gegen die Aufständischen begonnen. Besonders dramatisch präsentierte sich die Lage in Homs: Dunkle Rauchwolken standen über der Stadt, nachdem Assads Truppen eine Ölpipeline bombardiert hatten.

Mega-Offensive
Panzer rückten vor. „Die Menschen hier können kaum atmen“, berichtete ein Zivilist aus Homs. Auch in Hama nahmen Panzer mehrere Wohngebiete unter Beschuss. In Damaskus wiederum gingen Uniformierte laut Augenzeugen mit äußerster Härte gegen Regierungsgegner vor.

Razzien
Über tausend Elite-Soldaten stürmten in Damaskus den Bezirk Barseh, riegelten die Straßen ab, feuerten mit Maschinengewehren in die Luft, durchsuchten Wohnhäuser und nahmen Leute fest.

Indes hat Assad wieder einen Schritt hin zu einem Regimewechsel angekündigt: Am 26. Februar sollen die Syrer über eine neue Verfassung abstimmen. Die wesentlichen Neuerungen sind: Die Monopolstellung der seit Jahrzehnten regierenden Baath-Partei fällt weg, und: Der Sozialismus wird aufgegeben. Seinen Rücktritt schloss Assad aber kategorisch aus.

Zweifel. Mit diesen neuerlichen Ankündigungen zu Reformen bleibt Assad seinem Muster treu. Dementsprechend groß ist auch die Skepsis der internationalen Staatengemeinschaft.

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