Übler Scherz

Aufregung um Hirsch- Kopf in Bushaltestelle

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Unbekannte erlaubten sich einen Streich, Anrainer sind schockiert.

In der sonst beschaulichen Gemeinde Terlan (Südtirol) gehen die Wogen hoch. Unbekannte haben in der Nacht auf Mittwoch einen abgetrennten Hirsch-Kopf in einer Bushaltestelle deponiert. Anrainer reagierten geschockt, auch Kinder mussten den makaberen Streich am Weg zur Schule mitansehen. Das berichtet die Seite stol.it.

Der Bürgermeister der rund 4000-Einwohner-Gemeinde, Klaus Runer, zeigte sich über den Streich nicht erfreut. „Unter Jägern kommt es manchmal zu Übermut. Im Feiern werden Scherze gemacht – in diesem Fall ein sehr makabrer“, sagte Runer zu stol.it. „Die Jagd ist von Haus aus nicht Jedermanns Sache. Solche Aktionen tragen sicher nicht dazu bei, dass die Jagd und die Jäger ein besseres Ansehen bekommen.“

Tier fachgerecht geschossen
Laut Klaus Runer dürfte das Tier fachgerecht erlegt worden sein, habe also nicht gelitten. Bei dem Hirsch handelt es sich um ein "weibliches, junges Rotwild". Wegen des geringen Vorkommens an Rotwild geht Runer davon aus, dass das Tier nicht in der Region geschossen wurde und dass die Jäger „beim Feiern durch die Lande gezogen sind und diesen Scherz gemacht haben“. Um den Fall zu klären, hoffen die Behörden auf Hinweise aus der Bevölkerung. "Vielleicht verplappert sich jemand", so Runer.

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