Kanzleramt

Paketbomben

Bombenattrappe im deutschen Außenamt

Verdächtiges Paket untersucht - Polizei glaubt an Tritttbrettfahrer.

In der Poststelle des Auswärtigen Amts in Berlin ist am Donnerstag eine Bombenattrappe eingegangen. Das Paket war bei der Durchleuchtung in der Poststelle als verdächtig aufgefallen, wie ein Außenamts-Sprecher einen Bericht von "Spiegel Online" bestätigte. Sprengstoffexperten untersuchten die Paketsendung, in der sich weder eine Bombe noch Sprengstoff befanden. Allerdings enthielt das Paket mehrere Kabelverbindungen.

Polizei glaubt an Scherz
Die Polizei geht nun davon aus, dass ein Trittbrettfahrer die Attrappe absichtlich konstruiert hatte, um die erhöhte Wachsamkeit wegen der Paketbomben aus dem Jemen und Griechenland für einen Scherz zu nutzen.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sagte nach dem Vorfall, das Paket sei sofort aufgefallen und separiert worden. Die Sicherheitsvorkehrungen des Auswärtigen Amts zur Kontrolle der Post hätten funktioniert. Zu keiner Zeit sei Personal des Ministeriums gefährdet gewesen.



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