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Deutschlands Innenminister

"Bootsflüchtlinge sofort zurück nach Afrika"

Innenminister Thomas de Maizière will Schleuser-Mafia so das Handwerk legen.

160.000 Flüchtlinge kamen allein heuer über die gefährliche Mittelmeer-Route nach Italien, Hunderte von ihnen starben bei der Überquerung. Geht es nach dem deutschen Innenminister Thomas de Maizière, sollen es jetzt allerdings schon bald weniger Menschen sein.

In einem Interview mit der Welt am Sonntag forderte er jetzt, dass aus dem Mittelmeer gerettete Migranten auf direktem Wege nach Afrika zurückgeschickt werden sollen. Flüchtlinge sollten künftig in einem nord­afrikanischen Land einen Asylantrag stellen können, und erst bei einem positiven Bescheid einreisen dürfen.

Kurz-Vorschlag. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Österreichs Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) seit Monaten (siehe unten).

Auch Österreichs Außenminister forderte im Gespräch mit ÖSTERREICH Rückführungen

 

Sebastian Kurz über Rückstellungen: „Es braucht politische Klarheit, dass jemand, der sich illegal auf den Weg nach Europa macht, nicht nach Mitteleuropa weitergewunken, sondern an der Außengrenze gestoppt und so bald als möglich in sein Heimatland zurückgestellt wird. Diese Menschen sollten vorher in Zentren auf ­Inseln an der Außengrenze oder in Drittstaaten menschlich versorgt werden.“

Kurz über Alternativ-Pläne: „Ich habe bereits vor Monaten ein Modell vorgeschlagen, das sich an Australien anlehnt, um einerseits das Sterben im Mittelmeer zu beenden und andererseits die EU-Außengrenze wirklich dichtzumachen.“

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