Brutale Bandenkriege fordern weitere Opfer

Angebliche Racheaktion

Brutale Bandenkriege fordern weitere Opfer

Präsident will härter gegen organisierte Kriminalität vorgehen.

Der Gewalt zwischen zwei verfeindeten Banden in Sri Lanka sind sechs Menschen zum Opfer gefallen. Fünf verbrannte Leichen seien in einem Kleinlaster auf einer Straße nahe der Hauptstadt Colombo gefunden worden, erklärte die Polizei am Freitag. "Das sieht nach einer Racheaktion aus", sagte ein ranghoher Polizeivertreter. Ermittler versuchten derzeit, die stark verkohlten Opfer zu identifizieren.

Brutale Bandenkriege
Die Polizei gehe von "Bandenkämpfen" aus, sagte der Beamte weiter. Bei einem zweiten Vorfall drangen Bewaffnete in ein Haus im Süden der Insel ein und eröffneten das Feuer. Dabei wurde eine Frau getötet, ihr Mann wurde laut Polizei verletzt. Zunächst wurde niemand festgenommen.

Erst vor wenigen Tagen hatte Präsident Maithripala Sirisena eine härtere Gangart gegen die organisierte Kriminalität angeordnet. Dabei soll die Armee der Polizei helfen, gegen Drogenschmuggel, Erpressung und andere Gewalttaten vorzugehen.

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