markus Söder

Coronavirus

Bayern sagt Veranstaltungen über 1.000 Teilnehmer ab

Ab dieser Woche werden Großveranstaltungen im deutschen Freistaat nicht mehr stattfinden.

Immer mehr Länder greifen zu drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Nach Frankreich und Co. sagt nun auch Bayern alle Veranstaltungen über 1.000 Teilnehmer ab. Die CSU und die Freien Wähler einigten sich darauf, der Empfehlung des deutschen Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) nachzukommen.

Auch SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner hat sich am Montag für die Absage von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern ausgesprochen, um die Ausbreitung des Coronavirus in Österreich einzudämmen. "Das wäre notwendig und sinnvoll", meinte Rendi-Wagner gegenüber der Tageszeitung "ÖSTERREICH". Auch Familienfeste und größere Menschenansammlungen solle man meiden.

Darüber hinaus trat Rendi-Wagner dafür ein, Lehrveranstaltungen an Universitäten abzusagen, "wo sehr viele Studenten auf engem Raum stundenlang in Hörsälen sitzen. Auch da braucht es drastischere Maßnahmen". Schulen und Kindergärten sollten hingegen vorerst nicht komplett geschlossen werden: "Wenn man alle Schulen und Kindergärten schließt, müssen die Kinder zu Hause betreut werden. Da müssen oftmals Großeltern einspringen, also genau jene Personen, die besonders vom Virus betroffen sind. Und dann könnten diese Kinder ihre Großeltern anstecken. Das darf nicht passieren."
 



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