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Er tötete aus Rache

Das erste Foto des Manchester-Attentäters

Attentäter Salman Abedi stammt aus Manchester, war der Polizei bekannt.

Der IS-Selbstmordattentäter wurde eindeutig als Salman Abedi identifiziert. Der Hinweis auf ihn kam vom US-Geheimdienst. Abe­di wurde 1994 in Manchester geboren, seine Eltern, Mutter Sama Tabbai (50) und Vater Ramadan Abedi, stammen aus Libyen, kamen als Flüchtlinge nach England. Zuerst lebten sie in London, übersiedelten schließlich nach Manchester. Sein Vater arbeitet als Sicherheitsoffizier. Alle vier Kinder (zwei Mädchen, zwei Buben) der Familie kamen in Großbritannien zur Welt, Salman ist das zweitälteste.

Das Cover von "The Sun" zeigt ein Opfer und angeblich den verdächtigen Abedi. Jener Mann, der 22 Menschen in den Tod gerissen haben soll.

 


 

IS-Fanatiker

Laut britischen Medien war der 22-Jährige der Polizei seit geraumer Zeit bekannt. Er galt als IS-Anhänger. Auch hatte seine jüngere Schwester Jomana, die in einer Moschee arbeitet und einen Hijab trägt, zuletzt auffallend viele Facebook-Kontakte nach Libyen. Ein Freund sagt: "Er ließ sich zuletzt einen Bart stehen, wurde immer seltsamer."

Video zum Thema: Manchester-Anschlag: Die Fakten
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Explosion

Zwei Wohnungen der Familie wurden von Sprengstoffexperten durchsucht. Nachbarn berichten von einer kontrollierten Explosion. Möglich, dass weiterer Sprengstoff gelagert war. Gefunden wurde unter anderem ein Handbuch mit dem Titel: "Know Your Chemicals". Auch der 23-jährige Bruder des Attentäters ist von Sondereinheiten verhaftet worden. Überprüft werden alle Handys und Computer der Familie, um Hintermänner ausfindig zu machen.

© TZOE

Terror gegen 21.000 Kinder

Sie schreien, weinen, stolpern übereinander, wollen nur mehr raus aus dieser wahr gewordenen Hölle. Wenige Sekunden, nachdem der amerikanische Teeniestar Ariana Grande (23) ihr umjubeltes Konzert vor 21.000 Fans in der Manchester-Arena beendet hatte, begann Montagnacht der pure Horror. Um kurz nach 22.30 Uhr Ortszeit zündete ein Selbstmord-Attentäter eine Bombe an einem der Ausgänge der Arena, riss dabei mindestens 22 Menschen in den Tod, verletzte 60 weitere. Was die Welt besonders schockt: Der Täter hatte es ­explizit auf die schwächsten der Gesellschaft abgesehen: auf Kinder und Teenager.

Zwischen Hoffen und Bangen

Was folgte, waren Stunden der Unsicherheit für Familien und Freunde. Binnen Minuten waren die sozialen Netzwerke unter dem Hashtag #MissingInManchester mit Fotos von Vermissten geflutet. Eine der Vermissten: die gerade einmal acht Jahre alte Schülerin Saffie Roussos.


Links die 8-jährige Saffie Roussos und rechts die 18-jährige Georgina Callander.

"Sie war so aufgeregt"

Charlotte Campbell, die auf Facebook nach ihrer 14-jährigen Tochter Olivia suchte, berichtete in einem BBC-Interview: "Ich habe mit meiner Tochter zuletzt um halb acht gesprochen, als die Vorband spielte. Sie war so aufgeregt, dass ich ihr erlaubt hatte, auf das Konzert zu gehen."

Erste Todesopfer

Unterdessen wurde das erste Todesopfer bekannt: Die erst 18-jährige Georgina Callander, die nur wenige Stunden vor dem Konzert noch an Ariana Grande getwittert hatte: "Ich bin so aufgeregt, dich morgen zu sehen."

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