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Das sagt Trump zum Tod von Kohl

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US-Präsident: Welt hat von seinem Weitblick profitiert.

Deutlich später als viele andere amtierende und ehemalige Staats- und Regierungschefs in aller Welt hat nun auch US-Präsident Donald Trump auf den Tod des deutschen Altkanzlers Helmut Kohl reagiert und kondoliert. "Kanzler Kohl war den Vereinigten Staaten ein Freund und Verbündeter, während er die Bundesrepublik Deutschland durch 16 entscheidende Jahre führte", ließ er erklären.

"Im Namen des amerikanischen Volkes spreche ich dem deutschen Volk, der Familie und den Angehörigen des ehemaligen Kanzlers Helmut Kohl mein tiefstes Beileid aus", hieß es in einer Mitteilung vom Weißen Haus am Freitagabend (Ortszeit) weiter.

Verfechter für Europa

Kohl sei nicht nur der Vater der deutschen Wiedervereinigung gewesen, sondern auch ein Verfechter für Europa und das transatlantische Verhältnis. Die Welt habe von seinem Weitblick und seinen Anstrengungen profitiert. "Sein Vermächtnis wird weiterleben."

Zuvor hatte Trump während einer Rede in Miami zur Kuba-Politik Kohl mit keiner Silbe erwähnt. Er hatte sich allerdings zu anderen Aspekten und Themen geäußert: Etwa zur Heimkehr des 17 Monate in Nordkorea festgehaltenen Studenten Otto Warmbier und zur Genesung des angeschossenen Kongressabgeordneten Steve Scalise. Vor Trump hatten bereits die ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und George Bush sen. Kohls politische Leistungen gewürdigt.

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