Deutschland lässt Zehntausende Asylentscheidungen überprüfen

Viele Mängel

Deutschland lässt Zehntausende Asylentscheidungen überprüfen

Bis zu 100.000 Fälle aus zehn Hauptherkunftsländern werden neu aufgerollt.

In Deutschland sollen zehntausende Asylentscheidungen aus den vergangenen beiden Jahren überprüft werden. Betroffen seien unter anderem junge Männer zwischen 18 und 35 bis 40 Jahren, sagte der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere am Mittwoch in Berlin. Überprüft werden sollten Entscheidungen zu Flüchtlingen aus den zehn Hauptherkunftsländern - es gehe um etwa 80.000 bis 100.000 Fälle.

De Maiziere sprach von einer sehr weitgehenden, wichtigen und für die Sicherheit erforderlichen Maßnahme. Die Überprüfungen sollten noch im Sommer beginnen. Hintergrund sind fehlerhafte Asylentscheide und der Fall des rechtsextremen Bundeswehrsoldaten Franco A., der sich als syrischer Flüchtling ausgab und offenbar Anschläge plante.

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