Mehr als 20 Orte

Demonstrationen für AfD-Verbot geplant

Deutschland: Bundesweite Kundgebungen für AfD-Verbot geplant 

Mit Kundgebungen an mehr als 20 Orten bundesweit ruft in Deutschland ein zivilgesellschaftliches Bündnis am Samstag zur Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens auf.

Veranstaltet wird der Protesttag von der Kampagne "AfD-Verbot jetzt!", an der sich nach eigenen Angaben über 60 zivilgesellschaftliche Organisationen beteiligen. Die rechtspopulistische "Alternative für Deutschland" sei "ein Motor für Hass und Gewalt", heißt es in dem Kundgebungsaufruf.

Hamburg, München, Nürnberg und Halle an der Saale 

Großkundgebungen unter dem Motto "Menschenwürde verteidigen" sind unter anderem in Hamburg, München, Nürnberg und Halle an der Saale geplant. In Berlin soll es ein Straßenfest für Familien geben. Bei den Landtagswahlen im Herbst drohten erstmals "Landesregierungen in faschistische Hände zu fallen". Die Kundgebungsteilnehmer wollen Deutschlands Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung auffordern, unverzüglich ein Verfahren zum Verbot der AfD vor dem Bundesverfassungsgericht einzuleiten.

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