Wegen der Regenfälle und eines undichten Daches wurde ein bereits verlegter Parkettboden nass. Ein Facharbeiter - der beim Verlegen einer Schutzfolie die Schuhe auszog - rutschte aus und stürzte fünf Meter ab. Er wurde mit dem "Christophorus 14" nach Klagenfurt geflogen.
Stmk. Auf einer Baustelle für ein Wohnhaus im steirischen Murau - das sich derzeit noch im Rohbauzustand befindet - stürzte am Samstagabend ein 32-jähriger Facharbeiter in einen Schacht. Der Rumäne wurde Polizeiangaben zufolge schwer verletzt.
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Laut Polizei war der 32-Jährige im Innenbereich eines Rohbaus mit Arbeiten beschäftigt gewesen. Weil ein bereits verlegter Parkettboden nach einem Gewitter und weil das Dach nicht ordentlich abdichtete, nass geworden war, brachte der Mann eine Schutzfolie zur Abdeckung an. Dabei zog er vor dem Betreten des mit Baufolie ausgelegten Bereichs die Schuhe aus.
Arbeitskollege setzte Rettungskette in Gang
Nachdem der Arbeiter den Boden mit Socken betreten hatte, dürfte er der Polizei zufolge auf der nassen Folie ausgerutscht sein. Er stürzte in der Folge in einen etwa fünf Meter tiefen, ungesicherten Serviceschacht einer Hackschnitzelheizung. Der Unfall wurde von einem Arbeitskollegen beobachtet, der umgehend die Rettungskette in Gang setzte. Der 32-Jährige erlitt mehrere Brüche am rechten Bein und Verletzungen im Kopfbereich.