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Umfrage

Polit-Barometer: Kickl ist beliebtester Politiker

FPÖ-Chef Herbert Kickl führt das Ranking ab, SPÖ-Chef Babler ist Schlusslicht. 

Die neueste Lazarsfeld-Umfrage für oe24 (2.000 Befragte vom 26.4. bis 5. 5., max Schwankung 2,2 %) gibt FPÖ-Chef Herbert Kickl gleich zwei Anlässe zum Feiern: Zum einen konnte die Partei ihren Vorsprung weiter ausbauen und käme auf 37 %. Zum anderen ist Kickl selbst mittlerweile der beliebteste Politiker. Mit 35 % Positiv-Nennungen und 37 Negativ-Nennungen hat der Freiheitliche ein Saldo von -2, womit er als einziger Politiker zumindest an der 0er-Marke kratzt. Auf Platz zwei folgt Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) mit einem Saldo von -12.

SPÖ-Chef Babler ist am unbeliebtesten

Zum Vergleich: Alle anderen Parteichefs finden sich im Ranking im unteren Drittel. SPÖ-Chef Andreas Babler ist mit einem Saldo von -34 am unbeliebtesten, knapp davor liegen Grünen-Chefin Leonore Gewessler (-29), NEOS-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger (-28) und ÖVP-Kanzler Christian Stocker (-26). Ins Mittelfeld abgerutscht ist SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer.

Umfrage
© oe24

Er zählte noch vor wenigen Monaten zu den beliebtesten Politikern. Durch kantigere Aussagen in den letzten Wochen („skurrilster Abend“) und das neue Doppelbudget inklusive umstrittenen Sparmaßnahmen polarisiert er nun aber deutlich mehr. Zwar ist er bei den Positiv-Nennungen mit 22 % noch auf Platz zwei hinter Kickl. Bei den Negativ-Nennungen ist er mit satten 39 % aber im unteren Drittel angekommen.

Sonntagsfrage: Welche Partei würden Sie wählen, wenn am Sonntag Nationalratswahlen wären? FPÖ führt hochkant.

Sonntagsfrage: Welche Partei würden Sie wählen, wenn am Sonntag Nationalratswahlen wären? FPÖ führt hochkant.

© oe24

Ampel-Koalition ohne 
Umfrage-Mehrheit

In der Sonntagsfrage führt die FPÖ nach wie vor bequem. Mit 37 % kann sie ihren Vorsprung sogar ausbauen (+2). Federn lassen muss die ÖVP (19 %, -2). Ihr (Ex)-Klubchef wurde am Montag erstinstanzlich wegen Postenschacher verurteilt. Auch die SPÖ fällt wieder unter die 20-%-Marke. Die NEOS können auf 8 % etwas zulegen. Die Grünen bleiben bei 10 %. Auf eine Umfrage-Mehrheit kommt die Ampel nicht.

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