Die AfD zieht in Deutschland unaufhaltsam davon. Im aktuellen INSA-Sonntagstrend erreicht die rechte Partei einen historischen Höchstwert, während die Union von Bundeskanzler Friedrich Merz massiv an Zustimmung verliert.
Fast genau ein Jahr ist es her, dass Friedrich Merz triumphal in das Kanzleramt einzog. Es sollte eine neue Ära für Deutschland werden, als Friedrich Merz am 6. Mai 2025 die Wahl gewann und Olaf Scholz als Bundeskanzler ablöste. Doch der erhoffte Aufschwung für die CDU/CSU ist nach nur einem Jahr völlig verpufft.
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Die neuesten Zahlen aus Deutschland sind ein echter Paukenschlag: Im Insa-Sonntagstrend für die "Bild am Sonntag" springt die AfD auf nie dagewesene 29 Prozent. Das ist der höchste Wert, der für die Partei jemals gemessen wurde. Damit baut sie ihren Vorsprung als stärkste politische Kraft im Nachbarland weiter aus.
Politik-Insider sehen das Problem in der ausbleibenden spürbaren Veränderung. Die Koalition wirkt auf viele Beobachter blockiert. Statt klarer Führung liefert der Kanzler immer öfter Formelkompromisse, die weder seine eigene Basis noch die Wechselwähler überzeugen. Die Rechnung dafür bekommt er nun wöchentlich von den Meinungsforschern präsentiert.
Krise für den Kanzler
Die CDU/CSU fällt auf nur noch 22 Prozent zurück – ein Absturz auf den schlechtesten Wert seit mehr als vier Jahren. Für Friedrich Merz, der nach seinem Wahlsieg am 6. Mai 2025 das Amt des deutschen Bundeskanzlers von Olaf Scholz übernahm, wird die Luft zunehmend dünner.
Unzufriedenheit wächst
Trotz der Kanzlerschaft von Merz gelingt es der Union nicht, die Wähler hinter sich zu versammeln. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung schlägt sich direkt in den katastrophalen Umfragewerten nieder. Experten warnen bereits vor einer ausgewachsenen Regierungskrise in Berlin, da die schwarz-rote Koalition meilenweit von einer echten Mehrheit entfernt ist.
Klar ist nur: Wenn die Regierung unter Merz nicht bald das Ruder herumreißt, könnte der Höhenflug der AfD noch weitaus dramatischere Züge annehmen. Es stehen entscheidende Wochen für die deutsche Innenpolitik an.