Auf Motorrad

Polizist als Raser gestoppt: Führerschein weg

Ein Polizist ist in der deutschen Hauptstadt Berlin mit seinem Motorrad so schnell zur Arbeit gefahren, dass ihn Kollegen als Raser aus dem Verkehr zogen.  

Er war den Einsatzkräften gemeinsam mit einem anderen Motorradfahrer auf einer Autobahn aufgefallen. Beide Biker seien Samstag früh "mit augenscheinlich stark überhöhter Geschwindigkeit" an den Polizisten vorbeigefahren, teilte die Exekutive am Sonntag mit.

Die Beamten folgten den Motorrädern mit eingeschaltetem Blaulicht, hatten jedoch Probleme zu ihnen aufzuschließen, wie es hieß. Als der Verkehr dichter wurde, hätten die Biker stark gebremst. Die Einsatzkräfte schlossen nun auf - und überprüften die Männer und ihre Fahrzeuge.

Die Führerscheine wurden beschlagnahmt. "Bei einem der Männer handelt es sich um einen Berliner Polizisten, der auf dem Weg zum Dienst war", hieß es weiter in der Mitteilung. Der andere Mann ist 23 Jahre alt. Beide erhielten eine Anzeige wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen.

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