Nach ersten Störungen am Nachmittag meldete das Stromnetz Berlin gegen 22:00 Uhr einen massiven Ausfall in Nikolassee. Für viele Anwohner weckt dies bittere Erinnerungen an den Jahresbeginn.
Die Störung am späten Samstagabend betrifft laut offiziellen Angaben rund 1.314 Haushalte. Besonders betroffen ist der Ortsteil Nikolassee im Bezirk Zehlendorf. Die Techniker sind bereits im Einsatz, um die Versorgung in den betroffenen Straßenzügen – darunter der Kirchweg und die Wasgenstraße – wiederherzustellen, berichtet "Bild".
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Laut dem Betreiber "Stromnetz Berlin" trat die Störung gegen 22:00 Uhr ein. Die betroffenen Anwohner müssen sich noch gedulden: Das Unternehmen kündigte an, dass die Reparaturarbeiten voraussichtlich bis Mitternacht andauern werden. Es ist bereits die zweite nennenswerte Störung des Tages – bereits wenige Stunden zuvor gab es Probleme im Berliner Süden.
In Marienfelde (Bezirk Tempelhof) fiel der Strom kurz nach 16:00 Uhr aus. Knapp zwei Stunden lang saßen die Menschen hier im Dunkeln, bevor die Leitungen wieder unter Spannung gesetzt werden konnten. Über die genauen Ursachen der beiden Ausfälle am Samstag wurde bisher noch nichts bekannt gegeben.
Erinnerungen an den Blackout
Dass bereits kleinere Stromausfälle in Berlin derzeit für Schlagzeilen sorgen, liegt an den Blackouts vom Jänner 2026. Damals erlebte die Hauptstadt eine der schwersten Stromausfälle der letzten Jahrzehnte.
Rund 45.000 Haushalte und 2.000 Betriebe in Steglitz-Zehlendorf waren vom 3. bis zum 7. Jänner tagelang ohne Strom und Heizung.
Die damaligen Schäden waren verheerend, weshalb die Berliner Behörden und Anwohner nun bei jeder Netzschwankung besonders sensibel reagieren.