Die Polizei im deutschen Bundesland Brandenburg ermittelt gegen die Gruppe.
Im brandenburgischen Fürstenwalde ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen eines mutmaßlichen sexuellen Übergriffs unter Jugendlichen. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen im Stadtpark der Stadt zwei Mädchen von einer Gruppe Gleichaltriger gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen gezwungen worden sein.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) bestätigte, dass bislang acht Tatverdächtige identifiziert werden konnten. Die genaue Zahl der mutmaßlich Beteiligten ist jedoch weiterhin unklar. Gegen die Jugendlichen wird derzeit auf Grundlage eines Anfangsverdachts ermittelt. Ein sogenannter dringender Tatverdacht, der etwa Voraussetzung für die Anordnung von Untersuchungshaft wäre, liegt nach Angaben der Ermittlungsbehörden bislang nicht vor.
Ermittlungen laufen
Die mutmaßliche Tat soll sich am Mittwochabend der vergangenen Woche im Stadtpark von Fürstenwalde ereignet haben. Die Ermittler arbeiten daran, den genauen Ablauf zu rekonstruieren. Dazu gehören Befragungen der betroffenen Mädchen sowie möglicher Zeugen. Darüber hinaus werden sichergestellte Mobiltelefone ausgewertet, um weitere Hinweise zu gewinnen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft kannten sich die Beteiligten untereinander. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich demnach um Jugendliche unterschiedlicher Staatsangehörigkeit, darunter deutsche, syrische und russische. Aufgrund des jugendlichen Alters aller Beteiligten machen die Behörden keine weiteren Angaben zu Identitäten oder persönlichen Hintergründen.
Der Fall ist nicht der erste dieser Art in der Region. Bereits im März 2025 war ein sexueller Übergriff auf eine 15-Jährige bekannt geworden, der sich ebenfalls im Stadtpark von Fürstenwalde ereignet haben soll. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt es nicht.