Amokläufer München

München-Massaker

Die letzten Worte des Amok-Killers

Während seiner Wahnsinns-Tat tötete er neun Menschen und anschließend sich selbst.

Ali David Sonboly schnappte sich am 22. Juli eine Waffe und schoss in der Nähe des Münchner Olympiaparks wild in die Menge. Zahlreiche Personen wurden getroffen, neun davon tödlich. Am Ende richtete er sich selbst. Nun will die deutsche Bild-Zeitung die letzten Worte des 18-Jährigen erfahren haben. Als er während seiner Wahnsinns-Tat Zivilpolizisten gegenüber stand, soll der Deutsch-Iraner gerufen haben: „Erschießt mich doch!“ Aber die Beamten zogen sich zurück. Dann jagte er sich eine Kugel in den Kopf. Offiziell will die Polizei dazu keine Angaben machen.

Der psychisch kranke Teenager fällt mit seiner Forderung in ein gängiges Muster. Viele Täter wollen von Polizisten erschossen werden. „Suicide by cop“ nennt sich das. Der Täter will den Cop zu tödlichen Schüssen provozieren.

Motiv

Über das Motiv herrsche offiziell noch Unklarheit. Aus Ermittlungen ging allerdings hervor, dass Sonboly in der Schule gemobbt wurde. Zudem wird ihm Fremdenfeindlichkeit nachgesagt. Dafür spreche auch die Auswahl seiner Opfer. Alle Toten hatten Migrationshintergrund. Eine offizielle Bestätigung seitens des Kriminalamts steht aber weiterhin aus.



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