ELN-Rebellen ließen entführten Polizisten frei

Kolumbien

ELN-Rebellen ließen entführten Polizisten frei

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Die Freilassung aller Geiseln ist Vorraussetzung für Friedensgespräche.

Nach der Ankündigung von Friedensverhandlungen mit der kolumbianischen Regierung hat die linke Guerillaorganisation ELN einen entführten Polizisten freigelassen. Der Mann sei im Department Bolivar im Norden des Landes auf freien Fuß gesetzt worden, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Samstag mit. Der Polizist war am 20. März von den Rebellen verschleppt worden.

Drogenschmuggel und Schutzgelderpressung
Am Mittwoch hatten sich die kolumbianische Regierung und die marxistische ELN (Ejercito de Liberacion Nacional/Nationale Befreiungsarmee) auf die Aufnahme von Friedensgesprächen verständigt. Präsident Juan Manuel Santos machte allerdings zur Bedingung, dass die Guerilla zuvor alle Geiseln freilässt. Die ELN ist in Drogenschmuggel und Schutzgelderpressung verwickelt und verfügt über rund 2.000 Kämpfer.

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