Air France

Air-France-Todesflug

Erster Bergungs-Tauchgang im Atlantik

Das Wrack liegt in 4.000 Metern Tiefe am Meeresgrund.

Im Atlantik hat am Dienstag ein erster Tauchgang begonnen, der zur Bergung von Wrackteilen des vor knapp zwei Jahren abgestürzten Air-France-Flugzeuges auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris führen soll. Ein Tauchroboter sei an der Bergungsstelle ins Wasser gelassen worden, teilte die Luftfahrtermittlungsbehörde BEA mit. Das Spezialschiff "Ile de Sein" hatte am frühen Morgen mit 68 Menschen an Bord den Ort erreicht, wo Anfang April in 4.000 Metern Tiefe ein großes Wrackteil mit Leichen entdeckt worden war.

Die französische Regierung erhofft sich von der Mission Aufschluss über die Ursache des Absturzes der Maschine während des Fluges AF-447 am 1. Juni 2009. Auskunft darüber kann nur die Blackbox geben, die in dem georteten Teil vermutet wird. Bei dem Unglück starben alle 228 Insassen.



OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten