Experte: US-Angriff auf Nordkorea steht unmittelbar bevor

"Keine Alternative"

Experte: US-Angriff auf Nordkorea steht unmittelbar bevor

Die wiederholten Provokationen würden Trump zum Handeln zwingen.

Die Angst vor einem Krieg auf der Koreanischen Halbinsel wächst. Nordkorea treibt die Entwicklung von Raketen voran, die nicht nur Südkorea und Japan treffen, sondern auch einen Atomsprengkopf bis in die USA tragen können. Die USA hatten erst von wenigen Tagen den Flugzeugträger "USS Ronald Reagan" zu Patrouillenfahrten in die Gewässer nahe der Koreanischen Halbinsel geschickt. Das Schiff soll sich nach Berichten südkoreanischer und amerikanischer Medien gemeinsam mit der "USS Carl Vinson" an Übungen im Westpazifik beteiligen.

US-Präsident Donald Trump drohte mehrfach mit Alleingängen im Streit um das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas. Auch schloss er einen Militärschlag nicht aus. Pjöngjang wirft den USA vor, durch ihre gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea einen Angriff vorzubereiten, was beide Länder aber bestreiten.

Angriff steht bevor

Der renommierte amerikanische Sicherheitsexperte George Friedman lässt unterdessen mit seiner Einschätzung zum Konflikt aufhorchen. Der 68-Jährige sprach im Rahmen der "2017 Strategic Investment Conference" in Orlando davon, dass ein US-Angriff unmittelbar bevorstünde. Die wiederholten Provokationen des Kim-Regimes würden Washington dabei keine andere Option lassen.

Dabei kritisiert Friedman vor allem Kim Jong-un. Der nordkoreanische Machthaber spiele mit dem Feuer und heize den Konflikt immer mehr an. Dabei will das Land sein Atomprogramm aber vor allem zu Verhandlungszwecken einsetzen, so Friedman. Der Diktator wolle Staaten abschrecken, die seinen Sturz planen. Die führenden Köpfe in Nordkorea seien dabei aber "weder verrückt noch dumm".

Die USA seien das einzige Land, "das eine globale militärische Handlungsfähigkeit hat", so der Sicherheitsexperte weiter. Man müsse daher effektiv gegen Nordkorea vorgehen, ehe das Regime über fähige Atomraketen verfüge. Ein US-Angriff stünde laut Friedman unmittelbar bevor und soll nach der Auslandsreise von Präsident Trump abgesegnet werden.

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