Extinction Rebellion London

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Klima-Aktivisten kassieren 450 € pro Woche

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Britische Medien enthüllen die Einnahmen und Ausgaben der Extinction Rebellion.

Vergangene Woche gingen die Klima-Aktivisten des Bündnisses "Extinction Rebellion" in mehreren Ländern auf die Straßen, die Proteste sollen auch diese Woche noch weitergehen und insgesamt etwa 60 Städte betreffen. In Berlin blockierten Anhänger der Klimabewegung unter anderem mehrere Spreebrücken. In Wien besetzten Aktivisten am Montag eine Straßenkreuzung, am Mittwoch legten die Manifestanten die Salztorbrücke bis 21.30 Uhr lahm. Auch in London und Paris kam es zu riesigen Protesten.

Es kam zu Tausenden Festnahmen. In London wollte Extinction Rebellion den City Airport drei Tage lang lahmlegen, wie die Aktivisten angekündigt hatten. Der nahe der Innenstadt gelegene Flughafen will nach eigenen Angaben eng mit der Londoner Polizei zusammenarbeiten, um "die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten" und "Störungen gering zu halten". Mehr als 1.000 Personen wurden allein letzten Montag in der britischen Hauptstadt festgenommen.

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230.000 Euro seit Gründung

Nun sorgt ein britischer Medienbericht für Wirbel. Wie die "Dailymail" berichtet, sollen die Klimaaktivisten in Großbritannien offenbar bis zu 450 Euro in der Woche bekommen haben. Natürlich betrifft dies eine kleine Gruppe der Demonstranten. Rund 168 Personen sollen die Zahlungen erhalten haben. Demnach hätten private Sponsoren dem Bündnis in den letzten vier Monaten 80.000 Euro zukommen lassen. Weitere Dokumente zeigen, dass die Extinction Rebellion seit ihrer Gründung rund 230.000 Euro an Aktivisten bezahlt hat, damit diese sich vollkommen auf die Demonstrationen konzentrieren können. Die Kosten der Zahlungen steigen demnach monatlich um 45.000 Euro. Zudem sind sie gezielt auf der Suche nach neuen vermögenden Sponsoren. Auch eine Campingtour für Kernmitglieder wurde finanziert. Sie soll fast 6.000 Euro gekostet haben.

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Angst vor Steuerabgaben

Diese Zahlen sind nicht unwichtig. Vor allem für das britische Finanzamt. Denn nun soll das Bündnis fürchten, hohe Steuerabgaben leisten zu müssen, da es scheint, als seien die Aktivisten angestellt. Allerdings sei es laut Bündnis vielmehr eine Art Entschädigung, um laufende Ausgaben decken zu können.

 

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