Flüchtlinge

Gewählt

"Flüchtlinge" ist Wort des Jahres

Auf Platz zwei und drei landeten "Je suis Charie" und "Grexit".

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat das Wort des Jahres 2015 gewählt. Es ist das Wort „Flüchtlinge“. Es stehe für das beherrschende Thema, begründete die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden am Freitag die Entscheidung. Auf Platz zwei landete „Je suis Charlie“, auf Platz drei „Grexit“.  Die Jury hatte aus rund 2.500 Vorschlägen einen Begriff gewählt, der das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben eines Jahres sprachlich besonders bestimmt hat.

Lichtgrenze, GroKo, Stresstest

2014 war die Berliner "Lichtgrenze" zum Mauerfall-Jubiläum das Wort des Jahres 2014 gewesen. Den sprachlichen Nerv der Zeit hatten in den Jahren zuvor - nach dem Urteil der Jury - die Abkürzung "GroKo" (2013), die "Rettungsroutine" (2012) und der "Stresstest" (2011) getroffen.

Österreichs Wort des Jahres
In Österreich wurde "Willkommenskultur" zum Wort des Jahres gewählt. 33.973 Personen haben abgestimmt und die Zaun-Umschreibung "Besondere bauliche Maßnahme" zum Unwort des Jahres, "zach" zum Jugendwort des Jahre gewählt. Zum Spruch des Jahres wurde "Frankreich wir kommen" gekürt, "Ich bin kein Rassist, aber ..." lautet der Unspruch des Jahres.

"Smombie"
Ebenfalls für Aufhorchen sorgte das Jugenwort des Jahres in Deutschland. Der Langenscheidt-Verlag kürte "Smombie" mit dem ehrenwerten Titel. "Smombie" ist eine Zusammensetzung aus Smartphone und Zombie. Ein "Smombie" ist jemand, der nur auf sein Smartphone starrt und nichts von seiner Umwelt mitbekommt.
 



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