Frankreich simuliert Bombenanschlag in Fan-Zone

EURO: Angst vor Terror

Frankreich simuliert Bombenanschlag in Fan-Zone

Mit Polizei, Gendarmerie, Soldaten und Rettungskräften.

Knapp drei Monate vor der Fußball-EM in Frankreich haben Sicherheitskräfte das Szenario eines Bombenanschlags in einer Fan-Zone geübt. Polizei, Gendarmerie, Soldaten und Rettungskräfte trainierten am Donnerstag in Nimes in Südfrankreich die Reaktion auf die Explosion einer sogenannten schmutzigen Bombe, bei der ein chemischer Stoff freigesetzt wird.

Frankreich in Alarmbereitschaft
Nach den islamistischen Terroranschlägen des vergangenen Jahres ist die Sicherheit ein wichtiges Thema bei der Vorbereitung der EM. "Kein Sportereignis in Frankreich ist jemals so stark gesichert worden", sagte Sportminister Patrick Kanner.

Erst vor kurzem wurden wegen möglicher Anschlagspläne im Großraum Paris wieder vier mutmaßliche Islamisten festgenommen worden. Die drei Männer und eine Frau seien am Mittwochmorgen in Paris und im nördlich angrenzenden Departement Seine-Saint-Denis gefasst worden, verlautete aus Polizeikreisen.

Sie seien zuvor wegen eines "möglichen Anschlagsprojekts" überwacht worden. Von einem "unmittelbar bevorstehenden Anschlagsprojekt" könne aber noch nicht gesprochen werde.

Frankreichs Staatschef Francois Hollande sagte als Reaktion auf die Festnahmen, die Bedrohungslage in Frankreich sei "immer noch sehr hoch". "Nötig ist größte Wachsamkeit."


 

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