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Frauen drehen heimliches Video über IS

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Aufnahmen zeigen das öffentliche Leben in der IS-Hochburg.

Wenn sie erwischt worden wären, wären sie brutal hingerichtet worden. Doch die zwei Frauen, die in der IS-Hochburg im nordsyrischen Raqqa leben, ließen sich nicht einschüchtern. Sie drehten ein heimliches Video über das Leben unter der islamistischen Schreckensherrschaft.

Überstrenge Vorschriften
Om Omram und Om Mohammad – wie sich die beiden nennen – haben das Leben unter der IS-Brutalo-Herrschaft dokumentiert. So ist auf dem Video zu sehen, wie Frauen im „Islamischen Staat“ bestraft werden, wenn sie ihre Wohnung alleine verlassen oder ihre Verschleierung ablegen. Selbst alltägliche Dinge in einem Supermarkt konnten aufgenommen werden. Die Straßen sind voller bewaffneter Menschen. Die Religionspolizei bewacht die Einhaltung der überstrengen Vorschriften.

Doppel-Verschleierung
In einem Interview erzählt Om Mohammed, dass die Regeln immer nach den Freitagsgebeten  verschärft werden. „Die Frauen werden mittlerweile gezwungen, sich doppelt zu verschleiern und dürfen teilweise überhaupt nicht mehr das Haus verlassen“, heißt es in der britischen Tageszeitung „The Sun“. Mädchen dürften nicht mehr zur Schule gehen. Der Unterricht würde gänzlich von der Scharia dominiert, so Mohammed.

Brutale Hinrichtungen
Seit 2014 gilt Raqqa praktisch als Hauptstadt des „Islamischen Staates“. Die Terrormiliz hat dort eine Schreckensherrschaft aufgebaut. Kleine Verdächtigungen reichen aus, um in Ungnade zu fallen. Dabei werden die brutalsten Hinrichtungsmethoden benutzt, um die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen.

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