Gaza-Flotte

Proteste

Gaza-Boot von israel. Schiffen eingekreist

"Dignité al Karama" wollte am Nachmittag palästinensische Küste erreichen.

Das französische Boot der internationalen Gaza-Hilfsflotte ist nach Angaben der Organisatoren am Dienstagmorgen von mehreren israelischen Schiffen eingekreist worden. Die Kommunikation mit der "Dignité al Karama" sei unterbrochen und das Boot von "mindestens drei israelischen Schiffen umzingelt", sagte ein Sprecher der Aktion der Nachrichtenagentur AFP. Ein Sprecher des israelischen Militärs sagte lediglich, der Weg des französischen Bootes werde "verfolgt".

Die "Dignité al Karama" hatte nach Angaben der Organisatoren am Montag Kurs auf den Gazastreifen genommen. Sie sollte eigentlich am Dienstagnachmittag vor der Küste des palästinensischen Gebiets ankommen. Nachdem die "Dignité al Karama" Anfang Juli von den griechischen Behörden daran gehindert worden sei, in Richtung Gazastreifen in See zu stechen, verfolge sie nun wieder ihr "ursprüngliches Ziel", hatte das Team erklärt.

Zehn Schiffe
Die "Dignité al Karama" war am Wochenende von der griechischen Dodekanes-Insel Kastellorizo offiziell zum ägyptischen Hafen von Alexandria aufgebrochen. Das französische ist eines von insgesamt zehn Schiffen der Hilfsflotte, alle anderen durften die griechischen Gewässer nicht verlassen.

Vor über einem Jahr waren bei einer Kommandoaktion der israelischen Eliteeinheit "Shayetet 13" gegen eine Gaza-Hilfsflotte in internationalen Gewässern acht türkische Palästina-Solidaritätsaktivisten und ein türkisch-amerikanischer Doppelstaatsbürger an Bord des Schiffes "Mavi Marmara" getötet worden.



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