Giraffe erschossen

Twitter in Rage

Giraffe erschossen: Shitstorm im Netz

Die Fotos einer amerikanischen Jagdtouristin sorgen für heftige Kritik im Netz.

Bereits 2017 postete die US-Amerikanerin Tess Thompson Talley Fotos auf Facebook, die sie vor ihrer Jagdbeute, einer seltenen Giraffe, zeigen. Stolz und triumphierend hält sie dabei ihr Gewehr in die Kamera.

Die Aufnahmen - es ist nicht klar, wann genau sie entstanden - wurden nun von "AfricaDigest" auf Twitter geteilt: "Weiße amerikanische Wilde, die zum Teil Neandertalerin ist, kommt dank der Dummheit Südafrikas nach Afrika, um eine sehr seltene schwarze Giraffe zu töten", so der Kommentar des Netzportals.

In Südafrika, Sambia, Namibia und Simbabwe ist es tatsächlich erlaubt, seltene Großtiere bei der Trophäenjagd zu schießen. Reichere Menschen aus dem Westen nehmen dieses Angebot auch gerne an.

Shitstorm im Netz

Der Tweet von "AfricaDigest" wurde bis Donnerstagvormittag bereits mehr als 33.000 Mal kommentiert. In vielen Kommentaren wird Unverständnis gegenüber der Trophäenjagd gezeigt. "Ihre Brutalität kennt keine Grenzen", "Das ist einfach unmoralisch und falsch" oder "Diese Art von Tourismus gehört gestoppt" ist zu lesen. Ein User schreibt: "Es bricht einem das Herz, dass so etwas passiert. Ich habe nicht nur keinen Respekt vor dieser Frau, ich habe nur noch Verachtung für sie."



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