Leinen-Schock!

HIER wird Gassi gehen für Hundehalter richtig gefährlich: Hohe Strafen drohen!

Auf Sylt wird’s jetzt ernst für Hundebesitzer: Wer seinen Vierbeiner nicht an die Leine nimmt, riskiert plötzlich richtig hohe Strafen – im Extremfall sogar fünfstellige Summen. 

Mit Beginn der sogenannten Brut- und Setzzeit wird auf der Insel massiv verschärft kontrolliert. Seit Mitte März müssen Hunde in großen Teilen Sylts angeleint werden – und das betrifft viele beliebte Spazierwege.

Die Regel gilt bis Mitte Juli und soll vor allem Jungtiere schützen.

Bis zu 10.000 Euro Strafe!

Wer sich nicht daran hält, muss zahlen – und zwar ordentlich. Normalerweise liegen die Bußgelder zwischen 50 und 200 Euro. Doch in schweren Fällen kann es richtig teuer werden: Bis zu 10.000 Euro sind möglich, etwa wenn ein Hund Wildtiere aufscheucht oder sogar tötet. 

Kontrollen laufen schon

Die Insel meint es ernst: Mehrere Landschaftswarte sind bereits unterwegs und kontrollieren regelmäßig – auch an wechselnden Orten. Freilauf ist nur noch auf wenigen, klar gekennzeichneten Flächen erlaubt.

Hintergrund sind schutzlose Tiere wie Vögel, Hasen oder Rehkitze. Ein freilaufender Hund kann sie aufscheuchen oder gefährden. Auch Hundekot ist ein Problem: Er kann Parasiten enthalten und andere Tiere krank machen sowie empfindliche Böden verändern.

Für viele Hundehalter bedeutet das jetzt Einschränkungen. Nur an bestimmten Hundestränden oder eingezäunten Bereichen dürfen die Tiere noch frei laufen. Klar ist: Auf Sylt heißt es jetzt – Leine dran oder zahlen!

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