Extrem-Lauf

"Cyborg" hat's geschafft: Nach 606 Kilometern im Ziel

Der deutsche Extremläufer Arda „Cyborg“ Saatçi hat sein Ziel in Kalifornien erreicht. Nach einem harten Kampf über 606 Kilometer fiel der 28-Jährige am Santa Monica Pier seiner Mutter in die Arme. 

Arda Saatçi kam am Sonntag um 23:29 Uhr am Pier an und beendete damit sein Mammut-Projekt. „Jaaaa!“, war der erste Schrei, der über den Santa Monica Pier hallte, als er die Ziellinie überquerte. Auch wenn das Abenteuer in den USA stattfand, verfolgten Fans weltweit – darunter viele aus Österreich – den Live-Stream des Extremsportlers.

Empfang am Santa Monica Pier

Hunderte Menschen hatten sich am Pier versammelt, um auf die Ankunft des Läufers zu warten. Die Stimmung war emotional, als Arda die letzten Meter hinter sich brachte und unmittelbar nach der Ankunft seine Mutter umarmte. Das Meer im Blick, realisierte er erst nach und nach, was er in den vergangenen Tagen geleistet hatte.

Planänderung durch Sicherheitsbedenken

Der ursprüngliche Plan sah vor, 600 Kilometer in exakt 96 Stunden zu bewältigen. Am Ende reichte die Zeit zwar nicht ganz aus, und auch die Distanz veränderte sich leicht. Statt der geplanten 600 Kilometer standen schlussendlich 606 Kilometer auf der Uhr. Grund dafür waren Sicherheitsbedenken: Arda musste zwischenzeitlich Umwege nehmen, da bestimmte Streckenabschnitte schlichtweg nicht begehbar waren.

Millionenpublikum im Netz

Das Interesse an der Aktion war gewaltig. Insgesamt 2 Millionen Menschen verfolgten den Lauf von Arda Saatçi über Plattformen wie YouTube, TikTok und Twitch. Er bewies dabei extremes Durchhaltevermögen, als er sich Schritt für Schritt durch die kalifornische Landschaft kämpfte, bis er schließlich am Zielhafen ankam.

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