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Niederlage für ISIS

Iraks Armee erobert Ramadi endgültig zurück

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Zahlreiche ISIS-Kämpfer flohen aus der einstigen Bastion im Irak.

Die irakischen Streitkräfte haben nach offiziellen Angaben die Flagge des Landes über einem Regierungskomplex im Zentrum der Stadt Ramadi gehisst. "Ramadi ist befreit", sagte ein Militärsprecher am Montag im Fernsehen.

Bereits am Vortag hatte die Armee erklärt, die Soldaten hätten mit dem Regierungsgebäude die Kontrolle über den letzten Rückzugsort der Extremistenmiliz Islamischer Staat in der Stadt übernommen. Der IS sei in Ramadi damit besiegt.

Kaum Widerstand
Den Angaben zufolge gab es kaum Widerstand. Zahlreiche IS-Kämpfer seien geflohen oder bei Luftangriffen getötet worden. Die US-geführte Allianz hatte den Vormarsch der Soldaten aus der Luft unterstützt.

Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier beglückwünschte den irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi zum Erfolg in Ramadi. "Nach Tikrit, Baiji, Sinjar ist Ramadi die vierte größere Stadt im Irak, die von irakischen Kräften zurückerobert worden ist", erklärte der Minister.

Große Verluste
Mehr als ein Viertel des im Irak noch vor einem Jahr gehaltenen Territoriums habe der IS inzwischen wieder aufgeben müssen. "Das zeigt einmal mehr, dass IS nicht unbesiegbar ist, weder im Irak noch in Syrien." Das Ende der Terrorherrschaft sei aber noch lange nicht erreicht. Steinmeier versprach zugleich, dass Deutschland beim Wiederaufbau Ramadis helfen werde.

 

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